Ein weiterer Neuzugang – Onkyo Integra DX 6750

Bisher war ich stets zufrieden mit meinem Philips CD 830. Doch war ich schon seit längerer Zeit auf der Suche nach einem CD-Player, der vom Laufwerk mit dem Philips mithalten kann, solide gebaut ist und nach Möglichkeit in Silber zu bekommen ist. Die Optik spielt schließlich auch eine Rolle. Nach viel Lesen und suchen bin ich auf einen Player gestoßen, der früher in Hifi-Läden oft als gebaut wie ein Panzer beworben wurde. Vereinzelt soll es sogar Verkäufer gegeben haben, die das nicht gerade leichte Gerät an der Schublade durch den Laden trugen, um seine Qualitäten zu demonstrieren. Es handelt sich dabei um einen Onkyo Integra DX-6750.

Das Laufwerk des Onkyos ist eine Eigenkonstruktion und ohne Frage sehr solide. Eine Schwachstelle ist jedoch der Laser von NEC. Mit der Zeit lässt die Leistung Laserdiode nach und die Fette, welche die Laufwerksgestänge schmieren, werden langsam fest und zäh. Dies führt zu großen Leseproblemen bis hin zur kompletten Funktionslosigkeit. Es galt also ein Gerät zu finden, dessen Laser mangels Ersatz noch in Ordnung war. Fündig bin ich in den allseits bekannten Kleinanzeigen geworden. Ich fand ein Gerät, dass nach Auskunft und Optik schon sehr lange ungenutzt umherstand. Grund war ein Defekt, der schon kurz nach Ablauf der Garantiezeit dafür sorgte, dass das Laufwerk nicht anzusprechen war. Schonmal ein gutes Argument dafür, dass der Laser noch in Ordnung ist. Zuhause angekommen, machte ich mich auf die Fehlersuche und fand heraus, dass ein Treiber-IC für den Schubladen und die Laufwerkskontrolle defekt war. Der Grund war scheinbar einer der Motoren, der einen Schluss hatte. Ein eher seltener Fehler, der aber zu beheben ist. Es war der Motor für die Schublade. Hier ist das genaue Motormodell nicht ausschlaggebend, da es nur um eine einfache, drehzahlunabhängige Laufwerksfunktion ging. Das Treiber-IC gab es auch noch. Wie der Zufall so will, bin ich kurz darauf aber an ein baugleiches baugleiches Gerät gekommen, das den bekannten Laserdefekt hatte. Also flux sehr billig gekauft und Motor, sowie IC getauscht. Schon lief der Player wieder. Noch schnell das Laufwerk komplett gereinigt und neu gefettet, bzw. geölt. Dies senkte noch einmal merklich die Zugriffszeiten und verbesserte die Vibrationsempfindlichkeit. Nun habe ich einen CD-Player, der mich klanglich wie optisch voll zufriedenstellt und zudem noch sehr solide gebaut ist.

IMG_3022

Hier sieht man den aufwändigen, dreigeteilten Aufbau mit dem massiven Gußlaufwerk in der Mitte.

IMG_2900

Hier ist die aufwändige Analogsektion des Players zu erkennen.

IMG_2903

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.